Archiv der Kategorie: Radfahren

Ein hamm-ermäßiges Wochenende

Die jährliche 2-Tages-Fahrradtour des TSV

Wer hätte gedacht, dass die Stadt Hamm, am Rande des Ruhrgebiets gelegen, so viele Grünanlagen, Parks und wunderschön angelegte und beschilderte Radwege vorzuweisen hat.
Davon konnten sich die 23 Radfahrer der 2-Tages-Tour am vergangenen Wochenende überzeugen und waren im Anschluss voll des Lobes über diese Strecke. Auch das Wetter spielte gut mit bei dieser 108 km langen Tour über schöne Teilstrecken, unterbrochen von gut ausgesuchten Rastplätzen und um viele Sehenswürdigkeiten bereichert.

Hier der Bericht über unser 2-Tages-Tour:
2020 Beckum – Hamm – Werne und zurück
Die Radtour startete in Beckum. Vom Parkplatz an der Kreishandwerkerschaft vorbei führte uns der Weg an den Biotopseen vorbei und dann auf dem Werse-Radweg. Spuren des letzten Starkregens können uns nicht aufhalten.


Wir machten Frühstückspause und fahren zuerst Richtung Hamm-Uentrop.

Dort bestaunten wir den größten Hindu-Tempel Deutschlands (und der zweitgrößte in Europa).

Wir setzten die Fahrt fort am Dattel-Hamm-Kanal entlang nach Hamm. Es ging durch die Zechensiedlung Maximilian hindurch und am „Maxi-Park“ mit dem berühmten Glaselefanten vorbei. Aus der Kohlewäsche der Zeche entstand 1984 ein 34 m hoher Elefant – heute das Wahrzeichen der Stadt und Hauptattraktion eines großen Freizeitparkes.

Tatsächlich sieht man überall im Stadtgebiet kleine, bemalte oder aus Blumen gestaltete Elefanten.

Weiter fuhren wir auf der Panoramaroute am Südrand der Innenstadt entlang bis zum Burghügel Mark, der „Keimzelle der Stadt Hamm“. Hier wurde am Aschermittwoch 1226 durch Graf Adolf die Gründung der Stadt vollzogen. In dem schön angelegten Stadtpark am Zusammenfluss von Lippe und Ahse machten wir Mittagspause.


Wir radelten weiter durch die südlichen Parkanlagen und am Oberlandesgericht vorbei zum Bahnhof am Innenstadtring.
Wir überquerten die Brücke und folgten dem Kanal stadtauswärts mit Blick auf die Hafenanlagen.

Bei Herringen ging es nach einer erfrischenden Pause über die neue Radfahrerbrücke in den gegenüberliegenden Lippepark.

Am Ort der interreligiösen Begegnung und an der Moschee vorbei fuhren wir in südliche Richtung, um die Halde Suntern herum und dann wieder nördlich auf den Kanal und die Lippe zu. Nach Überquerung dieser beiden Wasserstraßen erreichten wir das Gradierwerk von Werne, dankbar für eine Erfrischung durch die herabrieselnde Sole.

Nach einer letzten Pause folgte die Anfahrt zum Hotel Ickhorn. Das Haus steht mitten in der Altstadt direkt am Marktplatz. Unsere Gruppe wurde aufgeteilt zur Übernachtung in zwei Gebäuden. Abends setzte Regen ein. „Gerade noch
geschafft!“, dachten wir, haben uns doch dunkle Wolken und Gewittergrollen die letzten Kilometer begleitet.

Es gab ein gemeinsames Abendessen im Hauptgebäude des Hotels, danach ein gemütliches Beisammensein vor dem Hotel mit Blick auf den Marktplatz und das alte, architektonisch interessante Rathaus.
Nachtruhe.
Sonntag. Abfahrt um 9.30 Uhr vom Hotel. Wir fuhren stadtauswärts zunächst in Richtung Stockum, durch Wohngebiete hindurch und anschließend wieder an die Lippe. Auf ehemaligen Treidelpfaden führte uns der Weg an der Lippe entlang bis zur bekannten Radfahrerbrücke bei Herringen.

Hier machten wir ein Gruppenfoto. Weiter radelten wir zuerst am Ufer entlang, dann bei einer Kleingartenanlage bogen wir ab nach Bockum-Hövel.

Hier beginnt die Panoramaroute (nördlicher Teil) und führte uns an der renaturierten Geinegge entlang zum Haus Ermelinghoff (Privatbesitz) mit schönem Teichen und einer Schlosskapelle – (die wir aber nicht besichtigen können).

Bei stechender Sonne quälten wir uns nun eine Steigung hinauf, der anschließende Panoramablick auf den Stadtteil Heessen entschädigte uns für unsere Anstrengungen.
Weiter führte der Weg durch die Zechensiedlung Vogelsang und an der ehemaligen Zeche Sachsen vorbei zur Alfred-Fischer-Halle, eine ehemalige Maschinenhalle und jetzt Veranstaltungsort.

Am Bahnhof vorbei führte die Tour in Richtung Waldbühne. Sie ist mit 1730 Sitzplätzen das besucherstärkste Amateur-Freilichttheater Deutschlands, hat aber „wegen Corona“ in dieser Saison keine Aufführungen. Wir nahmen uns Zeit für eine ausgiebige Mittagspause.
Im Anschluss folgte eine schöne Abfahrt bis ins Zentrum des Stadtteils und dort zum sehr fotogenen Schloß Heessen. Das Torhaus und das Eingangstor stammen noch aus dem 16. Jhd. Das Schloss steht (wie Venedig) auf tausenden von Eichenpfählen.

Wir fuhren weiter auf schönen Radwegen bis zum Schloss Oberwerries, ein zweiflügeliges Wasserschloss in den Lippeauen, im 17./18. Jahrhundert errichtet. Dort gönnen wir uns eine Pause im Schatten des Innenhofes und erfrischen uns mit Getränken aus dem Kühlschrank. Schloss Oberwerries dient heute als Bildungs- und Begegnungsstätte, als Veranstaltungsort für repräsentative Empfänge der Stadt und – wie wir sehen konnten – auch als Fotokulisse für Hochzeiten. Seit 1951 ist das Schloss auch Sitz des Westfälischen Turnerbundes und hat dort seine Geschäftsstelle, die Landesturnschule und ein Tagungszentrum.

Man kann dort auch übernachten. Leider konnten wir mit der Kettenfähre „Lupia“ nicht über die Lippe setzen, deshalb fuhren wir zurück zur letzten Brücke und von dort in eine einzigartige Auenlandschaft, den Lippeauen-Pfad. An der Wasserskianlage vorbei ging es anschließend wieder auf den Werse-Radweg.

Ohne Zwischenfälle erreichten wir Beckum. An den Biotop-Seen vorbei kamen wir letztendlich wieder zum Parkplatz mit den dort abgestellten Pkw. Nach einer Abschlussbesprechung mit einem großen Lob und einem kleinen Geschenk für die Organisatoren Inge Schilling und Wolfgang Fischer ging es danach mit dem Auto nach Hause.

1-Tages-Fahrradtour

Am 20. Juni veranstaltete der TSV seine 1-Tages-Fahrradtour, und diesmal meinte es der Wettergott gut mit uns.
18 Mitglieder trafen sich an der Bushaltestelle in Loßbruch, wo sie von den Organisatoren Silke, Ralf und Rainer begrüßt wurden.


TSV-Tagesradtour im Lippischen
Ein Fahrrad, zwei Rennräder, 15 E-Bikes und jede Menge Gepäck machten sich am Samstag, 20.6.20 um neun Uhr mit Abstand bei angenehmem Wetter auf den Weg.
Ralf Bünte, Rainer Stöppler und Henry Detloff (er konnte leider nicht mitfahren) waren unsere Scouts durchs Lippische und eine kleine Strecke durch Stukenbrock.
Von Loßbruch aus ging es in Detmold kurz hinter Weidmüller eine schöne Strecke entlang der Werre. Ein Bäcker in Heidenoldendorf konnte uns mit Brötchen beliefern. (Einige hatten noch Platz für die Brötchen). Jetzt ging es weiter zum Hasselbachteich, dann zum Fischerteich, über die Panzerringstraße zum Spielplatz am Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne.

Endlich war Zeit zum Frühstücken. Für den Abstand kamen Decken auf den Boden. Brötchen wurden mit Mitgebrachtem belegt. Gemüse, Snacks und Getränke stärkten uns für den weiteren Weg.

An den Emsquellen vorbei ging es Richtung Furlbachtal nach Hövelhof.

Den Safaripark ließen wir auf unserer Tour links liegen und radelten weiter nach Augustdorf. Die Redlagerquelle war ein weiterer Rastpunkt.


Von der Redlagermühle ging es weiter nach Müssen, Lage. Über Hörstmar fuhren wir in die Laubke und erreichten nach ca 75 km den Griechen an der Nonenstelle. Hier genossen wir im Biergarten noch ein leckeres Essen.
Der Weg nach Hause war dann noch ein Klacks. Danke für die tolle Tourenausarbeitung.
Text von Petra Arndt

Die Jubiläumstour – 20 Jahre Fahrradfahren

20.TSV-Fahrradtour 2019

Die 2-Tages-Jubiläumstour des TSV Bentrup-Loßbruch startete am Samstag, den 07.09. pünktlich um 7:45 Uhr an der Bushaltestelle in Loßbruch.
Zwar durften die bepackten Räder für den Transport per Bus und Anhänger erst mal abgepackt werden, doch ersparte das den 21 Teilnehmern zumindest bis Barntrup den lippischen Landregen, der uns an diesem Morgen heimsuchte. Nachdem dort noch frische Brötchen besorgt worden waren startete die Fahrt über Sonneborn nach Aerzen, wo ein opulentes Frühstück aufgetischt wurde.
(zum Vergrößern einfach anklicken)


Nach dieser Stärkung ging es bei langsam nachlassenden Regen weiter nach Hameln,

wo wir die Weser überquerten und dem Fluss fortan folgten.
Bei mittlerweile freundlichem Wetter steuerten wir einen sehr schönen Rastplatz in Ufernähe der Weser bei Hessisch Oldendorf an, wo ausgiebig am Verzehr der reichlich mitgebrachten Speisen und Getränke gearbeitet wurde! Auch die Kaffeetrinker mussten nicht darben, stand da doch am Wegesrand plötzlich eine Kaffeestation!

Immer wieder lies das Orga-Team die Gruppe ohne ersichtlichen Grund anhalten. Warum wohl? Ach – hätten wir uns doch nur aufmerksam umgesehen!

Von dort ging es zügig weiter nach Rinteln, wo wir noch einen kurzen Stopp in einem Biergarten einlegten, um etwaige Flüssigkeitsverluste auszugleichen.
Nun war ausreichend Kraft vorhanden, um die letzten der 67,5 Kilometer bis zur Jugendherberge in Porta Westfalica zu überwinden.


Dort angekommen,wurden wir sogleich vom Herbergsvater mit kühlem Gerstengetränk empfangen, um den zum Teil stark unterhopften Teilnehmern etwas Linderung zu verschaffen. Nach Bezug der Zimmer wurde wie gefordert das kleine oder große Schwarze angelegt. Nach einem kurzem aber steilen Fußmarsch mit herrlichen Aussichten auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit Abendrot

wurde dem griechischen Restaurant „Odysseus“ ein Besuch abgestattet. Dort hatte das Orga-Team Tische reservieren lassen. Alexx versuchte sich in einer Loriot-Paradie, Hacky “freundete” sich mit der Bedienung an.
Nach dem leckeren Essen und einem fröhlichen Abend ging es zurück -diesmal an der Strasse antlang- zur Jugendherberge, wo die Radler nach Einnahme des einen oder anderen Schlummertrunks müde in die Betten fielen.
Pünktlich traf man sich morgens zu einem abwechslungsreichen Frühstück. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto und Bepacken der Räder starteten wir bei leicht diesigem aber trockenen Wetter in Richtung Bad Oeynhausen, wo dem Werre-Weser-Kuss (Mündung der Werre in die Weser) ein Besuch abgestattet wurde.
Von da an folgten wir der Werre, um uns im Kurpark Bad Oeynhausen das Schau-Gradierwerk anzusehen.
Am schönen Werrestrand bei Löhne (die schöne Badestelle wurde trotz Sonnenschein leider nur zum Fischefüttern und Hundebaden (!!) genutzt) wurde auf den mitgebrachten Decken ausgiebig gepicknickt. Weiter folgten wir der Werre über Herford nach Schötmar, wo beim Kanu-Verleih Rio Negro der letzte Stopp stattfand. Das anspruchsvolle Quiz zu markanten Streckenpunkten gewannen Monika Segsa und AnnemarieHillbrink souverän.
Außerdem wurden 3 Teilnehmer geehrt, die bisher alle 20 Radtouren mitgemacht haben und die traditionelle „Arschkarte“ wurde verliehen – zum 3. Mal an Hacky, der sie jetzt behalten darf. Ab nächstes Jahr gibt es eine neue, die “Doppel-Arsch-Karte”.
Inge, Henry und Wolfgang gaben bekannt, dass sie die nächste 2-Tages-Tour übernehmen.
Die letzten der insgesamt 130 km fuhren wir über Schötmar Richtung Lieme, ab Hörstmar verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer. Einige kehrten noch zum Abendessen (es gab auf der Fahrt ja kaum etwas ;-)ins Restaurant Kreta ein (Ex-Nonenstelle),wo den 4 Veranstaltern noch ein kleines Dankeschön überreictt wurde.

Unser aller Dank gilt dem Orga-Team für diese tolle Tour, die wir so schnell nicht vergessen werden!
Und hier noch eine Dia-Show aller Bilder (evtl. gibts demnächst noch mehr)

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Radeln, Spass und Gutes Wetter

Gutes Wetter ??? – Naaaja.

Immerhin viel besser als bei der 2-Tagestour im vergangenen Jahr, als wir die ersten 2 Stunden im strömenden Regen unterwegs waren. Nach dem morgentlichen Treffen am „Busbahnhof“ in Loßbruch und einer kurzen Begrüßung und Infoveranstaltung durch Silke und Ralf Bünte radelten wir los, von leichtem Nieselregen begleitet,
Richtung Norden.


Nach einer Bergetappe in Trophagen ging es über Hörstmar
und Lieme Richtung Bad Salzuflen.
An der A-Rhie-Bar in Rhiene vorbei (hatte leider zu, heute keine Coctails) erreichten wir das Schulzentrum in Lohfeld. Während wir das berühmt-berüchtigte und wieder sehr umfangreiche Fahrradfrühstücksbuffett aufbauten, riss der Himmel auf
und die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Wolkendecke.
Ahhh!
Ab nun wurde das Wetter stündlich besser.
Weiter ging es durch die Fußgängerzone von Bad Salzuflen
(natürlich vorschriftsmäßig schiebend) und auf Herford zu.
Wir streiften den Stadtrand und fuhren an der Werre entlang zurück in Richtung Schötmar. An der Werre passierten wir eine Kunstausstellung.
Beim Jugendzentrum in Schötmar legten wir wieder eine Pause ein
und konnten nach dem Essen unsere Geschicklichkeit auf dem Spielplatz beweisen: Hüpfen und Schaukeln
– noch wenig anspruchsvoll. Interessant wurde es dann im im freischwingenden Hängekorb – vor allem – als er mit „Inhalt“ zum Rotieren gebracht wurde.
Dabei hatten wir eine Menge Spass, doch leider mussten wir uns bald auf den Rückweg machen. Im Zentrum von Lage verlockt uns die strahlende Sonne vom blauen Himmel zum Besuch einer Eisdiele.
Von da ab war es auch nicht mehr weit über Heiden nach Bentrup-Loßbruch zurück. Zum Abschluss der Tour fuhren einige noch zur Gaststätte Klüt, danach zu Dirk zum Rudelgucken Deutschland – Schweden oder verbrachten den Abend gemütlich zu Hause.
Etwas anstrengend war’s schon – aber auch schön.
Wir freuen uns auf die 2-Tages-Tour im September.
Wolfgang Fischer

19 Störche – eine Leiche

Störche in Elbrixen, ein Mordfall, eine historische Mühle, Baden in der Emmer, Schützenfest in Wehren und der Ursprung der Werre – dazu viele schöne Streckenabschnitte, lange Abfahrten und das Erstaunlichste:
Kaum Regen und nicht nass geworden!20140823_104042
Am 23. und 24. August sammelten die 19 Teilnehmer der 2-Tages-Fahrradtour jede Menge nachhaltige Eindrücke: 19 Störche – eine Leiche weiterlesen

Sonne, Senne, Paderborn

Was heißt hier schon Regen?
Bei der jährlichen 2-Tages-Fahrradtour ließen sich 19 Radler auch von schlechten Wetter-
prognosen nicht abschrecken.
Um 9 Uhr am Samstag starteten wir in Loßbruch mit gefüllten Satteltaschen, dicht einhüllt in Regenjacken, geschützt unter Ponchos.
Bei strömenden Regen wurde zunächst der Detmolder Bahnhof angesteuert.
Dort durften wir raten, wo wir wohl heute übernachten werden.
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