Alle Beiträge von Wolfgang Fischer

Die Jedermänner in der Fränkischen Schweiz

Alle 2 Jahre veranstaltet die Jedermann-Gruppe eine mehrtägige Wanderfahrt.
In diesem Jahr fuhren 14 Männer in die Fränkische Schweiz.
In dieser vom weißen Jura geprägten Gegend mit schroffen Dolomitfelsen, mit vielen Höhlen und Burgen zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth haben wir von Sonntag bis Donnerstag täglich Wanderungen unternommen. Teilstrecken davon konnten wir auf dem mit „Frankenweg“ ausgeschilderten Wegen zurücklegen. Der Frankenweg, ein 640 km langer Fernwanderweg, der vom Rennsteig bis zur schwäbischen Alb führt.
Kaum hatten wir im Landhotel Bauernschmidt in Kirchenbirkig unsere Zimmer bezogen, hieß es auch schon: „Rucksack schultern, Wanderstiefel an und los!“

Für den ersten Tag hatte Herbert Cruel allerdings eine leichte Wanderung ins 7 km entfernte Pottenstein gewählt. Schon am ersten Tag konnten wir die bizarren Felsformationen dieser romantischen Mittelgebirgslandschaft bestaunen. Wasser und Gase hatten vor 150 Millionen Jahren im Kalkstein die Felsen geformt und dabei über 1000 kleinere und größere Höhlen gebildet, manche davon mit Tropfsteinen ausgestattet und begehbar. Je mehr wir uns zum Ende der Wanderung der Stadt Pottenstein näherten, umso mehr sprangen uns die vielen touristischen Angebote ins Auge, die diese Gegend zu bieten hat:
Skywalk und Himmelsleiter, Kletterwald und Kletterfelsen, Golfplatz, Minigolf, Soccerpark, Paragliding, Paddeln, Biken und vieles mehr – aber wir waren ja zum Wandern hier.
Montag
Eine ausgedehnte Wandertour erwartete uns dann am Montag. Von unserem Startpunkt in Streitburg an der Wisent stiegen wir zuerst hoch zur Binghöhle.
Die Binghöhle ist neben der Teufelshöhle bei Pottenstein und der Sophienhöhle bei Eichenbirkig eine der drei großen Schauhöhlen in diesem Bereich, die öffentlich zugänglich sind – natürlich kostenpflichtig und nur mit Führung. Dafür gibt es allerdings im Inneren einiges zu sehen. Leider war die Binghöhle um diese Zeit geschlossen.
So gingen wir weiter vorbei an der Muschelquelle und einem Kneipp-Becken hoch hinauf zur Streitburg, einer Burgruine. In ihrem Inneren erhielten wir durch ein paar Schautafeln Informationen zur Burg und zum Burgleben im Mittelalter.
Auf dem Höhenweg bei Muggendorf mussten wir uns durch engstehende Felsen quetschen, konnten dann aber von einer Aussichtsplattform in das langgestreckte Flusstal der Wisent blicken.
Wir kamen durch die Oswaldhöhle, eine sogenannte Durchgangshöhle, d.h. vorne rein und hinten wieder raus – gleichzeitig mit uns eine Schulklasse, ausgerüstet mit Helmen und Taschenlampen.
Weiter führte uns der Frankenweg, mal bergauf und dann wieder bergab und so erreichten wir nach 12 km die Höhlenruine Riesenburg. Eine sogenannte Versturzhöhle, bei der durch Einwirkung von Wasser und Auflösung des Gesteins große Teile der Decke eingestürzt waren.
Auf steilen Treppen gelangten wir hinunter ins Tal und konnten letztendlich die letzten 6 km gemütlich zu unserm Zielort Behringersmühle “gemütlich spazieren”.

Für diese anstrengende Tour erwartete uns aber dann im dortigen Biergarten eine erfrischende Belohnung.

Der Dienstag bot uns gleich zwei Wanderwege: Der erste führte uns auf dem sogenannten Panoramaweg rund um die Burg Rabenstein.
Am Ende des 5 km langen Weges erreichten wir die Ludwigshöhle mit einem gigantischen Hauptraum und einigen toten Nebengängen. Ob hier in der Steinzeit wohl Familien gelebt haben?
Anschließend teilte sich die Gruppe. Während der eine Teil die Wanderung von Burg Rabenstein nach Gößweinstein in Angriff nahm, fuhr der Rest der Mannschaft direkt nach Gößweinstein, um dort die Wallfahrtskapelle zu besichtigen. Auf dem Gößweinsteiner Sagenweg wanderten wir auch hinauf zur Burg, die über der Stadt thront.
Der Mittwochmorgen begrüßte uns mit ein paar Regentropfen, aber das war nicht schlimm, wollten wir sowieso heute die Binghöhle besichtigen. Auch ohne Anmeldung konnten wir uns dann durch den schmalen Gang schieben, vorbei an Stalagmiten, Stalagtiten und Stalagnaten, Tropfstein-Säulen die vom Boden bis zur Decke reichen, die übrigens manchmal ziemlich niedrig ist.
Der Name Binghöhle kommt übrigens nicht von dem Geräusch, wenn man mit dem Kopf an einen Stalagtiten stößt, sondern vom Nürnberger Industriellen Ignaz Bing, der diese Höhle ausgegraben und erweitert hat. Wer sich für altes Spielzeug interessiert, kennt diesen Namen vielleicht. Um die Jahrhundertwende war er der weltweit größte Spielzeughersteller – und nebenbei auch noch Höhlenforscher. Außer grandiosen Tropfsteinformationen in vielen Farben, Formen und Größen gibt es dort sogar Lebewesen: Tausende von Höhlenkrebsen, lebende Fossilien, die aussehen wie vor 350 Mio. Jahren. Allerdings kann man die ca. 1 mm großen Krebse im Wasser kaum sehen. Auch vorgeschichtliche Funde wie Klingen oder Schabewerkzeuge wurden in den Höhlen gemacht.
Nach dem Höhlenbesuch, der Regen hörte dann bald auf – machten wir einen kurzen aber erfolglosen Besuch bei einer Schnapsbrennerei. Immerhin bot die parkähnliche Gartenanlage des Hauses ein schönes Fotomotiv. Von unserem Startpunkt im nahegelegenen Heiligenstadt führte uns dann die Wanderung durch ein märchenhaft wirkendes Waldgebiet mit moosbewachsenen Felsen nach Streitberg.
Unterwegs entdeckten wir im Waldboden etliche Feuersalamander und genossen vom Aussichtspunkt Hummerstein und aus dem Pavillon heraus schöne Ausblicke in das Tal.
Für den Donnerstag, unseren letzten Wandertag in der Fränkischen Schweiz, hatte uns unser Wanderführer Herbert Kruel einen ganz besonderen Weg ausgesucht: Den Brauereienweg der Gemeinde Aufseß. Mit 4 Brauereien auf 1500 Einwohner hat sie die größte Brauereiendichte und ist sogar im Guinessbuch der Rekorde eingetragen.
Bei dieser Wanderung bekamen wir dann auch ausgedehnte Feld- und Wiesenlandschaften zu Gesicht,
ein schöner Abschluss bei durchwegs gutem Wetter.

Auf einem Rundweg von 14 km kann man alle 4 Brauereien bzw. deren Biergärten besuchen und bekommt obendrein dafür auch noch eine Urkunde – das haben wir uns selbstverständlich nicht nehmen lassen.

Leider ging es dann am folgenden Freitag wieder zurück in die lippische Landschaft, die aber auch sehr schön ist.

Ein hamm-ermäßiges Wochenende

Die jährliche 2-Tages-Fahrradtour des TSV

Wer hätte gedacht, dass die Stadt Hamm, am Rande des Ruhrgebiets gelegen, so viele Grünanlagen, Parks und wunderschön angelegte und beschilderte Radwege vorzuweisen hat.
Davon konnten sich die 23 Radfahrer der 2-Tages-Tour am vergangenen Wochenende überzeugen und waren im Anschluss voll des Lobes über diese Strecke. Auch das Wetter spielte gut mit bei dieser 108 km langen Tour über schöne Teilstrecken, unterbrochen von gut ausgesuchten Rastplätzen und um viele Sehenswürdigkeiten bereichert.

Hier der Bericht über unser 2-Tages-Tour:
2020 Beckum – Hamm – Werne und zurück
Die Radtour startete in Beckum. Vom Parkplatz an der Kreishandwerkerschaft vorbei führte uns der Weg an den Biotopseen vorbei und dann auf dem Werse-Radweg. Spuren des letzten Starkregens können uns nicht aufhalten.


Wir machten Frühstückspause und fahren zuerst Richtung Hamm-Uentrop.

Dort bestaunten wir den größten Hindu-Tempel Deutschlands (und der zweitgrößte in Europa).

Wir setzten die Fahrt fort am Dattel-Hamm-Kanal entlang nach Hamm. Es ging durch die Zechensiedlung Maximilian hindurch und am „Maxi-Park“ mit dem berühmten Glaselefanten vorbei. Aus der Kohlewäsche der Zeche entstand 1984 ein 34 m hoher Elefant – heute das Wahrzeichen der Stadt und Hauptattraktion eines großen Freizeitparkes.

Tatsächlich sieht man überall im Stadtgebiet kleine, bemalte oder aus Blumen gestaltete Elefanten.

Weiter fuhren wir auf der Panoramaroute am Südrand der Innenstadt entlang bis zum Burghügel Mark, der „Keimzelle der Stadt Hamm“. Hier wurde am Aschermittwoch 1226 durch Graf Adolf die Gründung der Stadt vollzogen. In dem schön angelegten Stadtpark am Zusammenfluss von Lippe und Ahse machten wir Mittagspause.


Wir radelten weiter durch die südlichen Parkanlagen und am Oberlandesgericht vorbei zum Bahnhof am Innenstadtring.
Wir überquerten die Brücke und folgten dem Kanal stadtauswärts mit Blick auf die Hafenanlagen.

Bei Herringen ging es nach einer erfrischenden Pause über die neue Radfahrerbrücke in den gegenüberliegenden Lippepark.

Am Ort der interreligiösen Begegnung und an der Moschee vorbei fuhren wir in südliche Richtung, um die Halde Suntern herum und dann wieder nördlich auf den Kanal und die Lippe zu. Nach Überquerung dieser beiden Wasserstraßen erreichten wir das Gradierwerk von Werne, dankbar für eine Erfrischung durch die herabrieselnde Sole.

Nach einer letzten Pause folgte die Anfahrt zum Hotel Ickhorn. Das Haus steht mitten in der Altstadt direkt am Marktplatz. Unsere Gruppe wurde aufgeteilt zur Übernachtung in zwei Gebäuden. Abends setzte Regen ein. „Gerade noch
geschafft!“, dachten wir, haben uns doch dunkle Wolken und Gewittergrollen die letzten Kilometer begleitet.

Es gab ein gemeinsames Abendessen im Hauptgebäude des Hotels, danach ein gemütliches Beisammensein vor dem Hotel mit Blick auf den Marktplatz und das alte, architektonisch interessante Rathaus.
Nachtruhe.
Sonntag. Abfahrt um 9.30 Uhr vom Hotel. Wir fuhren stadtauswärts zunächst in Richtung Stockum, durch Wohngebiete hindurch und anschließend wieder an die Lippe. Auf ehemaligen Treidelpfaden führte uns der Weg an der Lippe entlang bis zur bekannten Radfahrerbrücke bei Herringen.

Hier machten wir ein Gruppenfoto. Weiter radelten wir zuerst am Ufer entlang, dann bei einer Kleingartenanlage bogen wir ab nach Bockum-Hövel.

Hier beginnt die Panoramaroute (nördlicher Teil) und führte uns an der renaturierten Geinegge entlang zum Haus Ermelinghoff (Privatbesitz) mit schönem Teichen und einer Schlosskapelle – (die wir aber nicht besichtigen können).

Bei stechender Sonne quälten wir uns nun eine Steigung hinauf, der anschließende Panoramablick auf den Stadtteil Heessen entschädigte uns für unsere Anstrengungen.
Weiter führte der Weg durch die Zechensiedlung Vogelsang und an der ehemaligen Zeche Sachsen vorbei zur Alfred-Fischer-Halle, eine ehemalige Maschinenhalle und jetzt Veranstaltungsort.

Am Bahnhof vorbei führte die Tour in Richtung Waldbühne. Sie ist mit 1730 Sitzplätzen das besucherstärkste Amateur-Freilichttheater Deutschlands, hat aber „wegen Corona“ in dieser Saison keine Aufführungen. Wir nahmen uns Zeit für eine ausgiebige Mittagspause.
Im Anschluss folgte eine schöne Abfahrt bis ins Zentrum des Stadtteils und dort zum sehr fotogenen Schloß Heessen. Das Torhaus und das Eingangstor stammen noch aus dem 16. Jhd. Das Schloss steht (wie Venedig) auf tausenden von Eichenpfählen.

Wir fuhren weiter auf schönen Radwegen bis zum Schloss Oberwerries, ein zweiflügeliges Wasserschloss in den Lippeauen, im 17./18. Jahrhundert errichtet. Dort gönnen wir uns eine Pause im Schatten des Innenhofes und erfrischen uns mit Getränken aus dem Kühlschrank. Schloss Oberwerries dient heute als Bildungs- und Begegnungsstätte, als Veranstaltungsort für repräsentative Empfänge der Stadt und – wie wir sehen konnten – auch als Fotokulisse für Hochzeiten. Seit 1951 ist das Schloss auch Sitz des Westfälischen Turnerbundes und hat dort seine Geschäftsstelle, die Landesturnschule und ein Tagungszentrum.

Man kann dort auch übernachten. Leider konnten wir mit der Kettenfähre „Lupia“ nicht über die Lippe setzen, deshalb fuhren wir zurück zur letzten Brücke und von dort in eine einzigartige Auenlandschaft, den Lippeauen-Pfad. An der Wasserskianlage vorbei ging es anschließend wieder auf den Werse-Radweg.

Ohne Zwischenfälle erreichten wir Beckum. An den Biotop-Seen vorbei kamen wir letztendlich wieder zum Parkplatz mit den dort abgestellten Pkw. Nach einer Abschlussbesprechung mit einem großen Lob und einem kleinen Geschenk für die Organisatoren Inge Schilling und Wolfgang Fischer ging es danach mit dem Auto nach Hause.

Corona und TSV

Anbei
die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)
in der ab dem 15. Juli gültigen Fassung

sowie der Hygieneplan des TSV Bentrup-Loßbruch

Nur unter Einhaltung diesen Vorgaben sind Sportveranstaltungen und Übungsstunden im Innen- und Außenbereich ab Mittwoch, 12. August wieder möglich.

im .pdf-Format zum Download:
CoronaSchVO gültig ab 15.07.2020
Hygieneplan TSV Bentrup-Lossbruch 22 7 2020 NEU

Lasst uns wieder starten!
und jetzt: CORONA – der Film

SPORTBETRIEB STARTET WIEDER

Wir freuen uns, dass es nach den Sommerferien wieder möglich ist, in der Turnhalle Sport zu treiben!
Dies wird allerdings nach der Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO mit einigen Einschränkungen verbunden sein: Z. B. Geänderte Übungszeiten, Abstands- und Maskenpflicht, Nichtbenutzung von Umkleideräumen, Duschen oder bestimmter Turngeräte. Einzelheiten sind dem Hygienplan des TSV Bentrup-Loßbruch zu entnehmen.

Bei einer Informationsveranstaltung am Samstag, 8. August wurden etliche Übungsleiter über den neuen Hygieneplan des TSV informiert. Die Anweisungen und Regeln des Hygieneplanes sowie die geänderten Übungszeiten werden dann von allen Übungsleitern an die Gruppenmitglieder vor Aufnahme des Übungsbetriebes weitervermittelt.

hier im Anhang die geänderten Übungszeiten
sowie der Hygieneplan als .pdf-Datei
Hygieneplan TSV Stand 22.7.2020
Hallenzeiten ab 08-2020

1-Tages-Fahrradtour

Am 20. Juni veranstaltete der TSV seine 1-Tages-Fahrradtour, und diesmal meinte es der Wettergott gut mit uns.
18 Mitglieder trafen sich an der Bushaltestelle in Loßbruch, wo sie von den Organisatoren Silke, Ralf und Rainer begrüßt wurden.


TSV-Tagesradtour im Lippischen
Ein Fahrrad, zwei Rennräder, 15 E-Bikes und jede Menge Gepäck machten sich am Samstag, 20.6.20 um neun Uhr mit Abstand bei angenehmem Wetter auf den Weg.
Ralf Bünte, Rainer Stöppler und Henry Detloff (er konnte leider nicht mitfahren) waren unsere Scouts durchs Lippische und eine kleine Strecke durch Stukenbrock.
Von Loßbruch aus ging es in Detmold kurz hinter Weidmüller eine schöne Strecke entlang der Werre. Ein Bäcker in Heidenoldendorf konnte uns mit Brötchen beliefern. (Einige hatten noch Platz für die Brötchen). Jetzt ging es weiter zum Hasselbachteich, dann zum Fischerteich, über die Panzerringstraße zum Spielplatz am Soldatenfriedhof in Stukenbrock-Senne.

Endlich war Zeit zum Frühstücken. Für den Abstand kamen Decken auf den Boden. Brötchen wurden mit Mitgebrachtem belegt. Gemüse, Snacks und Getränke stärkten uns für den weiteren Weg.

An den Emsquellen vorbei ging es Richtung Furlbachtal nach Hövelhof.

Den Safaripark ließen wir auf unserer Tour links liegen und radelten weiter nach Augustdorf. Die Redlagerquelle war ein weiterer Rastpunkt.


Von der Redlagermühle ging es weiter nach Müssen, Lage. Über Hörstmar fuhren wir in die Laubke und erreichten nach ca 75 km den Griechen an der Nonenstelle. Hier genossen wir im Biergarten noch ein leckeres Essen.
Der Weg nach Hause war dann noch ein Klacks. Danke für die tolle Tourenausarbeitung.
Text von Petra Arndt

Durchgestartet mit angezogener Handbremse…

Aufgrund der umfangreichen Hygienevorschriften ist es im Moment nicht möglich, unsere Sporthalle für die Nutzung freizugeben.
Wie vielfältig schon an anderen Stellen berichtet, sind wir zurzeit in hohem Maße gefordert, tagtäglich zu improvisieren. Seit Wochen fehlen uns die sozialen Kontakte zu unseren Familien, Freunden und Sportkameraden. Umso größer war die Freude, als uns im Mai erste Lockerungsmaßnahmen der Landesregierung ermöglicht haben, in Kleingruppen unter Berücksichtigung aller gültigen Vorschriften in der Natur Sport/Bewegung in vielfältiger Form betreiben zu können. Erste Treffen zauberte allen Teilnehmern und Gruppenleitern ein Lächeln ins Gesicht, die Freude darüber sich endlich mal wieder sehen zu dürfen war riesengroß.
Jedermänner


Die „Jedermänner“ unter der Leitung von Lothar Arndt und Ulrich Kramer treffen sich seit Mai jeden Dienstag um 19.00 Uhr an der Turnhalle. Die Gruppe erkundet bei einer 10 -15 KM langen Wanderung die nähere Umgebung und genießt die schönen Aussichten.
Abwechselnd schlägt jeweils ein Gruppenmitglied eine Route vor.

Fitness für Alle


Die beiden Übungsleiterinnen Karin und Marlis Eickmeier bieten ein Outdoorprogramm an, welches den Titel „Gesundheitswalking“ trägt.
Dabei wird in 2 Gruppen je nach Leistungsgrad und Tempo gewalkt. Zwischendrin werden aktive „Pausen“ eingelegt, in denen Übungen zur Mobilisation der Gelenke, Kräftigung der Muskeln, Koordinations- und Gleichgewichtsübungen und Dehnübungen im Stehen gemacht werden.
Die Gruppe trifft sich mittwochs um 19.00 Uhr in Sportkleidung und festem Schuhwerk an der Turnhalle Bentrup.
Rückschulgruppe

Die Rückenschulgruppe unter der Leitung von Nina Hüls hat zunächst einige Aktivitäten ausprobiert.

Ob Spaziergang, Freizeitspiele auf dem Rasen oder Gymnastik auf mitgebrachten Yogamatten.
Als für die Gruppe beste Variante haben sich die Übungen auf der Yogamatte erwiesen. Die Gruppenmitglieder freuen sich darauf, sich bei gutem Wetter auf dem Schulrasen zu treffen, um Ihre Rückenübungen zu machen.
Treffpunkt: Dienstags, 19.30 Uhr auf der Rasenfläche an der alten Schule.

Frauenturngruppe

Die Frauenturngruppe unter der Leitung von Brigitte Lublow hat auch schon ein Potpourri von Aktivitäten unter freiem Himmel erlebt.
Ob Spaziergänge, Wanderungen, Minigolf, Boulen, mit viel Freude waren alle dabei.

Tischtennis


Da zurzeit kein Tischtennistraining möglich ist, hat sich das Führungsgremium der Tischtennisabteilung trotzdem ein buntes Programm an Aktivitäten ausgedacht, welches man draußen durchführen kann.
Laufen, Radfahren für die Kondition, Kraft und allgemeine Fitness. Minigolf und Bogenschießen um die Treffsicherheit und Konzentration zu fördern.

Gemeinsam alleine laufen

„Gemeinsam alleine Laufen“

Vielfältig haben sich die Menschen in den letzten Wochen an der frischen Luft bewegt.
Ein kleiner Beigeschmack war jedoch, dass man es ganz allein oder maximal zu zweit machen durfte.
Viele Wettkämpfe und Wettbewerbe mussten wegen der Pandemie ausfallen bzw. abgesagt werden. – Dazu zählt auch unser geplante „Walk and Run“, der am 5. Juni stattfinden sollte.
Doch es gab auch viele gute Ideen, wie man den Vereinen helfen kann, die nun mit großen finanziellen Ausfällen zu kämpfen haben.
Eine der vielen Ideen war der ausgeschriebene Wettbewerb der Krankenkasse „AOK“.

Interessierte Sportler/innen konnten sich zu einem Laufwettbewerb anmelden, bei dem es in erster Linie darum ging, an einen Wettbewerb teilnehmen zu können und gleichzeitig den TBV Lemgo Lippe mit einer Spende zu unterstützen.
Auf einer freigewählten Strecke konnte man sozusagen von der Haustür aus, 5 bzw. 10 KM laufen oder 5 KM walken.
Die selbst genommen Zeit wurde per Internet an den Veranstalter gemeldet. – Nach Abschluss der Wettbewerbszeit bekam jeder Teilnehmer als Belohnung eine Urkunde und ein T-Shirt.
20 Sportlerinnen und Sportler des TSV Bentrup-Loßbruch haben an den Wettbewerb mit Spaß, Freude und Erfolg teilgenommen.


Insgesamt haben an dem Wettbewerb 196 Aktive teilgenommen, so kann der TSV außerdem noch besonders stolz sein, das größte Teilnehmerfeld gestellt zu haben.
Wir freuen uns alle, wenn wir hoffentlich bald wieder gemeinsam an Start von Wettbewerben gehen können. Doch Sicherheit und Gesundheit sollte uns weiterhin wichtig sein und am Herzen liegen. Darum werden wir geduldig warten, bis der richtige Zeitpunkt für derartige Sportveranstaltungen kommt.

Marlis Eickmeier

Die Lauf-Ergebnisse sind zu sehen über diesen link:
Ergebnisse

Marathon in Bad Salzuflen

Drei Vereinsmitglieder des TSV haben am Bad Salzuflen Marathon teilgenommen.


Stefanie Brand hat die 26 Km Strecke in einer Zeit von 2:52:57
gefinisht. In ihrer AK Platz 14 von 29, In der Gesamtplatzierung Platz 249 von 353.
Martin Brand stürzte zwar kurz nach dem Start, erreichte trotzdem das Ziel nach 18 Km in einer Zeit von 1:28:33.
Platz 4 AK von 19, in der Gesamtwertung Platz 31 von 371 Starten
Martin Schüddekopf hat die 10 Km Walking Strecke mit 1:08:59
gefinisht und kam auf Platz 2 von insgesammt 32 Startern.

Die Mitgliederversammlung des TSV am 12. März

Am 12. März fand die diesjährige Mitgliedervollversammlung des TSV in der Turnhalle statt.
Das Bild zeigt die Jubilare, die an diesem Tag geehrt wurden.
„Wir verzichten aufs Händeschütteln und schenken Ihnen dafür ein Lächeln“.
Mit diesem vorsorglichen Ratschlag wurden die Teilnehmer zur Mitgliederversammlung des TSV am Donnerstag, 12. März in der Turnhalle Bentrup empfangen.
Der 1. Vorsitzende Ralf Bünte begrüßte die ca. 50 Teilnehmer.
Nach einer Schweigeminute zum Totengedenken gab es für alle Anwesenden einen kleinen Imbiss. Ohne Händeschütteln aber dafür mit Lob und Applaus, mit Blumen, Ehrennadeln und drei Präsentkörben folgte die Ehrung von Mitgliedern für langjährige Vereinszugehörigkeit.
Marlis Eickmeier hatte, wie auch in den Jahren zuvor, für alle eine informative und kurzweilige Laudatio vorbereitet. Auffallend war, dass fast alle zu Ehrenden in ihrer Vereinsgeschichte ein oder sogar mehrere Ehrenämter vorweisen konnten.
Geehrt wurden für 25 Jahre: Siegrid Cruel, Ursula Brinkmann, Jan Philip Eickmeier sowie Pia Machon.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Sandra Kliewer Blumen und Nadel, für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Christiane Schiewe, die Brüder Uwe, Dietmar und Michael Meinert, Hildegard Könneker sowie Herbert Hellweg.
Heinz Tölle bekam nach 60-jähriger Vereinstreue ein Präsent, passend zu seiner Tätigkeit als Schwimmmeister.

Präsentkörbe für 70 Jahre Mitgliedschaft bekamen Hilde Biermann, Christel Schelpmeier und Christa Diekmann, Friedrich Schelpmeier wurde in Abwesenheit sogar für 75 jährige Vereinstreue geehrt.

Nach den Ehrungen für langjährige Vereinstreue wurden auch drei Mitglieder mit Blumen aus ihren Ämtern verabschiedet: Christel Düe, die ein Vierteljahrhundert (!) den Vorsitz im Arbeitskreis Karneval innehatte und für die stets gelungenen Karnevalsfeiern mitverantwortlich zeichnete. Pia Machon übergab den Staffelstab als Jugendvertreterin an ihre Nachfolgerin Hannah Dingelmann. Andreas Golücke übernahm den verantwortungsvollen und arbeitsintensiven Posten des Hausmeisters. Mit Applaus wurde der abwesenden Gisela Sonnenberg-Ulbrik für ihre langjährigen Dienste gedankt.
Es folgten die Berichte aus den Abteilungen. Saskia Scholz konnte für die Turnabteilung einen großen Zuwachs an Kindern vermelden, was allerdings auch ein Mehr an Übungsleitern und Übungsleiterstunden erforderlich macht. Auch bei den Ballsportgruppen gab es leichten Zuwachs, wie Abteilungsleiter Wolfgang Fischer vermeldete. Einzig die Walking- und die Laufgruppe zählen nur noch wenige regelmäßig erscheinende Teilnehmer, hier ist Handeln geboten. Für die Abteilung Fitness/Gesundheit lobte Karin Eickmeier die gute Ausstattung der Turnhalle mit Geräten und Manuela Schmidt als Leiterin der Gruppe Tanzen berichtete Positives von den fünf Tanzgruppen, die momentan für beinahe jedes Alter die Möglichkeit zum Tanzen bieten.
Jobst Begemann konnte für die Tischtennis-Abteilung von einer erfolgreich verlaufenden Saison mit zwei Klassenaufstiegen berichten. Viele Neuzugänge kämen aus umliegenden Gemeinden und die Mädchen der Schülermannschaft hätten in letzter Zeit beachtenswerte Erfolge erzielt. Leider drohen auch einige Abstiege und durch den Rücktritt des bisherigen Abteilungsleiters entstanden etliche organisatorische Probleme, die noch zu lösen sind. Christel Düe berichtete der gelungenen TSV-Karnevalsfeier im Ort und sec Teilnahme an Straßenumzügen in Lage, auch der Auftritt der Prinzengarde bei der Turnshow des LSB wertete man als ein gutes Aushängeschild für den Verein.
Die scheidende Jugendvertreterin Pia Machon „flog mit den TSV-Kindern um die Welt“ und illustrierte den Besuch des Flughafens Paderborn und die internationale Rallye durch Bentrup-Loßbruch mit vielen Fotos. Friedhelm Stölting als Vorsitzender des Ältestenrates konnte von einem erfolgreichen Ü-60-Sommerfest mit über 100 Teilnehmern berichten. Bei den anschließenden Wahlen wurde das Gremium mit Wilfried Eickmeier, Rolf Linden und Gerd Jost noch einmal verstärkt.
Doch vorher kamen die Berichte des inneren Vorstandes:
Frank Wöstenfeld stellte anhand einer Grafik den starken Mitgliederzuwachs dar, inzwischen zählt der Verein 555 Mitglieder (Stand März 2020). Ralf Bünte als 1. Vorsitzender erwähnte noch einmal die zahlreichen und abwechslungsreichen Sportangebote und die vielen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Er riskierte auch schon einen Blick nach vorne ins Jahr 2021, in dem der TSV sein 100jähriges Jubiläum mit einem Festwochenende vom 26. bis 29. August begehen wird. Auch die für 2021 anstehenden Veranstaltungen wie das Internationale Deutsche Turnfest in Leipzig und die Familienfreizeit auf Juist wurden schon einmal ins Auge gefasst.
Alexx Henke konnte von einer Kassenprüfung ohne Beanstandungen berichten. Der von ihm beantragten Entlastung von Kassierer und Vorstand wurde einstimmig entsprochen. Dies machte den Weg frei zu den Vorstandswahlen: Erwartungsgemäß wurden Geschäftsführer Frank Wöstenfeld sowie der Leiter der Finanzen Carsten Schmidt in ihren Ämtern wiedergewählt. Als Kassenprüfer für das laufende Haushaltsjahr stellten sich Claudia Dingelmann und Bernd Risse zur Verfügung. Die Vorsitzende der Vereinsjugend Hannah Dingelmann wurde in ihrem Amt bestätigt. Über die Wahlen zum Ältestenrat wurde weiter oben schon berichtet.
Kassenstand und Haushaltsplan nahm die Versammlung zur Kenntnis, eine Abstimmung darüber war nach der neuen Satzung nicht mehr erforderlich. Zur Ergänzung des Berichtes über die Finanzlage wurde eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge angekündigt. Ein Vergleich mit den Mitgliedsbeiträgen anderer Vereine, die Notwendigkeit, ausreichend Übungsleiter zu beschäftigen und die Tatsache, dass seit elf Jahren keine Beitragsanpassung mehr erfolgt war, überzeugte die Versammlung. Dem Beschluss zur Beitragserhöhung wurde mit fünf Enthaltungen zugestimmt.
Es gab keine Anträge. Unter Verschiedenes erläuterten der Vorstand und der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Karl-Heinz Danger die Option, für das laufende Jahr Zuschüsse für energetische Renovierungsarbeiten an der Turnhalle zu beantragen. Hierzu hat sich ein Arbeitskreis gebildet.
Die Versammlung endete um 21.30 Uhr und der Vorstand dankte allen Mitgliedern für ihr Kommen.