Ein Wochenende an der Weser

Schon über drei Jahre ist es her, dass die Mitglieder der Dienstag-Rückengymnastik-Gruppe ihr Abcampen auf einem Campingplatz bei Hameln erlebten.

Nach langer Zwangspause durch „Corona “ fuhren jetzt wieder 14 Teilnehmer (und ein Hund) zum Ancampen an die Weser.
Wie schon 2016 wurde der Campingplatz in Bad Karlshafen ausgewählt. Die gemütliche Kurstadt ist nicht zuletzt bekannt durch die Aufnahme der Hugenotten während ihrer Verfolgung in Frankreich (Stichwort: Bartholomäusnacht), dort befindet sich auch das einzige Hugenottenmuseum Deutschlands in einer ehemaligen Zigarrenfabrik.
Auch die 14 Camper vom TSV Bentrup-Loßbruch wurden auf dem Platz direkt am Weserufer mit Blick auf die Stadt freundlich aufgenommen. Für 4 Wohnwagen, ein Wohnmobil und einen großen Pavillon und ein kleines Zelt musste allerdings schon lange vorher ein Gruppen-Platz reserviert werden, denn an diesem langen Wochenende zum 1. Mai waren viele Plätze an der Weser begehrte Ausflugsziele.
Nach der Anreise am Freitag, kurz unterbrochen durch eine kleine Reifenpanne eines Wohnwagens 3 km vor dem Ziel, konnten wir unseren Pavillon glücklicherweise bei trockenem Wetter aufbauen, denn die Wettervorhersagen für das Wochenende kündigten Regenschauer an. Auch am frühen Morgen und abends war es an den beiden ersten Tagen noch empfindlich kalt und wir waren froh, im Zelt ein Heizgebläse zu haben. So wurde es mit Gegrilltem und heimischen Bier noch ein langer und gemütlicher Abend im Pavillon. Den Samstag nutzten einige für einen Zoobesuch, andere machten trotz kühlem Gegenwind eine Radtour an der Weser entlang. Am Sonntag dann: Strahlender Sonnenschein und angenehm warme Temperaturen. Erst chillen in dann Sonne, dann die komplette Gruppe aufs Rad zum Eis-Essen in das 14 km entfernte Bodenfelde. Wir genossen auf dem Weser-Radweg wunderschöne Ausblicke auf das Flusstal und das Bergland. Zum Ausklang des Tages war noch ein Restaurantbesuch in einem portugiesischen Lokal in Bad Karlshafen angesagt. Schweren Herzens mussten wir dann am Montag unsere Sachen zusammenpacken für die Heimreise. Allerdings nicht, ohne vorher noch das obligatorische Gruppenfoto zu machen, denn am nächsten Tag ging für viele der Alltag wieder los.


Wolfgang Fischer

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