Bentrup-Loßbruch ruft „Man Teou“

20 Walker und Läufer des TSV nahmen am 31. Oktober, 11 Tage vor dem 11.11. am kultigen Nachtlauf der Steinheimer Karnervalsgesellschaft teil.

(nicht im Bild im Läufer, die erst in der Halle eintrafen, als die Walker schon unterwegs waren)
Unter 452 Teilnehmern starteten die Walker 11 Minuten vor, die Läufer 11 Minuten nach 19 Uhr.
Dabei konnten die teils kostümierten Sportler zwischen dem 11er (11 km) und dem Halb Elfer (5,5 km) wählen. Der Pokal winkte dabei nicht dem ersten, sondern – man kann es vererraten – dem 11. auf der Ziellinie.
Alle unsere Vereinsmitglieder waren mit ihren Leistung zufrieden und wurden bei Zielkommentar aufgrund unserer großen Mannschaftsstärke immer wieder auffällig erwähnt. Nach dem Lauf konnten sich alle an einer großen Salatbuffet stärken.
Beim Speisen- und Getränkeangebot, den Kopflampen und den zahlreichen Sach- und Geldpreisen konnte sich hier der MTR als ausrichtender Verein wie in den letzten Jahren auf die Unterstützung vieler Sponsoren verlassen.
Stichwort „Preise“:

Wir gratulieren Alexx Henke, der als Walker auf der 5,5 km-Strecke den 1. Platz erreichte.

Den 4. Gesamtplatz (den 2. Platz unter den Frauen) belegte Hildegard Erdelt knapp hinter Heike Beckmann.
Bei den Läufern starteten auf der 11 km-Strecke:
Monika Helmer (Platz 92 mit 01:01:49 h:m:s) Nicola Risse ( Platz 98 mit 01:02:59 h:m:s), Silke Bünte (Platz 99 mit 1:03:00 h:m:s) sowie Stefanie Brand (Platz 105 mit 1:04:25 h:m:s: unter 146 Teilnehmerm.
Beim Lauf über 5,5 km kam Michael Hüls als erster TSV-ler ins Ziel (Platz 19 mit 25:47 m:s). Desweiteren Nico Dahmer (Platz 25, 27:23 m:s), Max Dingelmann (Platz 26, 27:25 m:s), Jörg Schäferkord (Platz 37, 30:10 m:s), Rainer Stöppler (Platz 50, 31:04 m:s), Pia Machon (Platz 143, 37:41 m:s)zeitgleich mit Ralf Bünte (Platz 144, 37:41 m:s), Max Hüls (Platz 220, 46:52 m:s) und Nina Hüls (Platz 221 mit 46:53 m:s)
Hier waren 232 Läufer beteiligt.
Unter den 5,5 km-Walkern erreichte Alexx Henke wie schon erwähnt Platz 1 unter 68 Teilnehmern. Den 4. Platz belegte Hildegard Erdelt mit 40:30 m:s)
Die weiteren Platzierungen:
Wolfgang Fischer (Platz 8 mit 44:38 m:s, Wilfrid Eickmeier (Platz 25 mit 49:25 m:s, Renate Eickmeier (Platz 36 mit 52:25 m:s, Heike Machon (Platz 41 mit 53:10 m:s sowie Marlies Eickmeier (Platz 47 mit 54:30 m:s.
Danach wurde bei Lifemusik und karnevalistischer Stimmung noch kräftig gegessen, getrunken, gefeiert und unseren Siegern gratuliert.
Hier noch einige Bilder aus dem Netz, freundlicherweise zu Verfügung gestellt vom Veranstalter.


Wer nächstes Jahr noch mitlaufen will:
Die Närrische Nacht ist ein Elf-Kilometer-Nachtlauf -exakt elf Nächte vor dem „Elften Elften“- bei dem der Spaß absolut im Vordergrund steht.  
Die flache Strecke ist ein gut 5,5 km langer Rundkurs, der durchgehend mit Fackeln und Lichtern markiert ist. Von den Elf-Kilometer-Läufern wird die Strecke zweimal gelaufen. 
Besonderes Highlight ist die anschließende Party mit der Kapelle Kamelle in der Karnevalshalle, wo noch gemütlich das ein oder andere Elektrolytgetränk genascht werden darf. 
Jeder Läufer/Walker ist zu Salat und Bockwurst eingeladen

Köln Marathon 2018


Als am 7. Oktober in Köln die Uhren 8.30 Uhr schlugen, ging nicht nur die Straßenbeleuchtung aus, nein, gleichzeitig fiel für 11.839 Läufer/innen auf der Halbmarathonstrecke (21 KM) der Startschuss aus der Kanone der Karnevalsgesellschaft blau/weißen Jecken.

Ein toller Anblick, wie fröhlich, aufgeregt und hochmotiviert die Teilnehmer auf die Strecke gingen mit dem Fokus „Der Dom ist das Ziel“.

Auf der Halbmarathonstrecke gingen insgesamt 9 Läufer und Läuferinnen für den TSV an den Start.

90 Minuten später machte sich dann auch der Tross der „Königsklasse – Marathon“ auf den Weg zum Dom. Eigentlich lagen zwischen dem Start am Deutzer Bahnhof und dem Ziel am Kölner Dom nur ca. 1,5 KM. Aber Monika Helmer, als einzige Starterin des TSV auf der Marathonstrecke, machte einen „kleinen“ Umweg von insgesamt 42 Kilometern.

Beste Vorbereitung und Disziplin in den Wochen und Monaten vor dem Lauf, am Abend vor dem Start eine ordentliche Portion Nudeln und als „Treibstoff“ 1 Kölsch (das musste sein) führten alle TSVler mit persönlichen Bestleistungen ins Ziel.

Hier die Ergebnisse der TSV-Teilnehmer:

Marathon:

Halbmarathon:

Es schönes Gefühl machte sich auf dem Nachhauseweg breit; alle waren unverletzt und glücklich ins Ziel gekommen. Tolle Medaillen schmückten die Brust der Teilnehmer. – Sofort wurden Pläne geschmiedet, welches denn die nächste „Marathon-Stadt“ sein soll, die man angehen könnte.

Marlis Eickmeier

Schüddekopf geehrt

Auf dem Foto sehen Sie links Bürgermeister Rainer Heller und Martin Schüddekopf mit der Ehrenurkunde der Stadt Detmold
Text und Foto: Stadt Detmold


Detmold. Martin Schüddekopf vom TSV Bentrup-Loßbruch hat sich ganz dem Nordic Walking-Sport verschrieben. Eher zufällig kam er zu der Sportart, die häufig immer noch im Schatten der Laufbewegung steht. „Und das völlig zu Unrecht!“, wie Schüddekopf betont.
Mit seinem zweiten Platz über 10 km bei den 4. Internationalen Deutschen Nordic-Walking Meisterschaften im Juni in Roding hat er bereits erfolgreich auf sich aufmerksam gemacht und gleichzeitig den Fokus auf das Nordic Walking gelegt.
Jetzt hatte Bürgermeister Rainer Heller zur persönlichen Ehrung in das Rathaus eingeladen.
„Ich möchte meinen Sport mehr in das Rampenlicht rücken“, so der Detmolder, der aktuell in der Altersklasse 40 startet. Unterstützung findet er dabei bei den Verbänden „German Fitness Association“ (GNFA) und der ENWO (European New Walking Organisation), dem Europäischen Dachverband der Nordic Walker. Beide stehen für Gesundheitssport und gleichzeitig für die Förderung des wettkampforientierten Nordic Walking. Häufig laufen die nämlich nur am Rande von Laufevents mit und bekommen noch nicht mal eine eigene Siegerehrung, doch „wir spüren das wachsende Interesse bei den Walkern, auch unsere Veranstaltung ,Walk and Run‘ in Berntrup-Loßbruch erfreut sich großen Zuspruchs“, sieht Schüddekopf positiv in die Zukunft. Von Bürgermeister Heller gab es auf jeden Fall eine persönliche Urkunde für den Deutschen Vizemeister und die besten Wünsche für die nächsten Wettbewerbe.
Wir vom TSV gratulieren unserem Vereinsmitglied und Champion ganz herzlich!

Die Jedermänner – Im Tal der Geierwally

Die Wanderfahrt der Jedermänner.
Mitte September begaben sich 15 Mitglieder der Jedermann-Gruppe auf ihre Wanderfahrt, die alle 2 Jahre stattfindet.

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Diesmal fuhren wir ins Lechtal nach Tirol.
Von unserem Hotel in Stockach unternahmen wir 4 Wanderungen auf dem Lechtalweg und in die angrenzende Bergwelt.
Zwei Höhepunkte waren dabei das Überqueren der Hängebrücke in Holzgau und ein Viehabtrieb in Steeg.
Mit zwei privat gemieteten Kleinbussen fuhren wir schon am Dienstagvormittag von Loßbruch los und erreichten ohne Zwischenfälle unser Hotel in Stockach. Beim Abendessen lernten wir die ausgezeichnete Hotelküche kennen und Klaus Könneker stellte fest, dass man lieber kein „kleines Radler“ bestellen sollte.
Für die kommenden Tage hatte Herbert Kruel mehrere Wandertouren geplant und auch schon abgewandert.
So fuhren wir am Mittwoch bei bestem Sommerwetter nach Lech am Arlberg. Von dort mit dem Panoramabus in engen und halsbrecherischen Serpentinen bis zum Formarinsee, zum Ausgangspunkt unseres Wanderweges. Der Lech selber entsteht allerdings erst ein paar Kilometer weiter mit dem Zusammenfluss von Formarinbach und Spullerbach. Langsam wird aus dem plätschernden Bachlauf unter den Steinen nach und nach ein immer breiter werdender, rauschender Gebirgsbach. Der Wanderweg ist gut markiert und selbst wenn zwischendurch mal eine Geröllhalde das Gehen etwas schwerer macht, so gibt es immer wieder gut angelegte Brücken und Stege – oftmals mit einer Bank zum Ausruhen und Genießen..
Auch wir genießen auf der 14 km langen Wanderung die Landschaft und erreichen nach 2 Pausen unseren Ausgangspunkt Lech am Arlberg.
Da wir noch Zeit haben, fahren wir mit der Gondel hoch zum Rüfikopf (2362 m) und bewundern dort das Alpenpanorama in alle 4 Himmelsrichtungen bei strahlend blauem Himmel.
Ende Tag 1.
Am Donnerstag fuhren wir mit dem Wanderbus

die Haltestelle ist direkt gegenüber dem Hotel, in nach Holzgau.
Holzgau, das Dorf der „Lüftlmalerei“ hat nicht nur etliche reich verzierte Fassaden,

sondern seit 2011 auch die längste & höchste kostenlos zugängliche Fußgängerhängebrücke Österreichs aufzubieten.
Während die „A-Gruppe“ die Höhenbachschlucht am Simmswasserfall hinauf zum Cafe Uta in Angriff nimmt und danach nach 2-maligem Überqueren der Brücke den Wanderweg nach Bach wählt,, ging Gruppe „B“ gemütlich – mit Fotostop – hinauf zur Hängebrücke.
Nun, ein bisschen Herzklopfen hat man schon beim Überqueren der 200 m langen Brücke, wenn man 110 m senkrecht hinunter in die wildromantische Schlucht sieht.
Drüben angekommen bestaunen wir die beiden Tragseile mit 50 mm Durchmesser und die tragende Konstuktion.
Angeblich hält die Brücke 630 Personen aus, aber schon bei 10 Personen schwankt die Brücke bedenklich!
Wir machen uns danach an den Abstieg, über das Lusthäuschen mit Ausblick auf saftige Wiesen und die Skyline von Holzgau. In einer Dorfschenke kehren wir erstmal ein.
Anschließend fahren wir mit dem Bus nach Bach und mit dem Sessellift hoch zur Jöchelspitze, wo wir auch die andere Gruppe treffen. Leider haben wir kaum Zeit, in der „Sonnalm“ einzukehren, da wir rechtzeitig zum Bus ins Hotel kommen wollen. Immerhin ergreifen wir die Gelegenheit für ein Gruppenfoto vor sonnigem Hintergrund,
denn der Wetterbericht für den nächsten Tag kündigt uns Regen an!
Ende Tag 2.

Der Freitag beginnt trüb, mit tiefhängenden Wolken und Regen.

Mit Regenschirm und Regenjacke bewaffnet fahren wir heute nach Lech am Arlberg, um von dort die 2. Etappe des Wanderweges anzugehen. Als wir in Lech ankommen, scheint die Sonne! Also erstmal wieder: Jacke aus.
Es wird ein „Jacke an – Jacke aus – Vormittag, immer wieder wechseln sich Sonne und Regen ab.

In Lechleiten ist die Beschilderung nicht eindeutig und wir verliere viel Zeit. Wir beschließen, quer über eine Baustelle zur Bushaltestelle ins Tal abzusteigen. Einige kürzen über die Wiese ab.

Was wir uns heute erspart haben, hat ein Teil der anderen Wandergruppe allerdings noch gemeistert: Die 15 km von Warth nach Steeg. Allerdings nicht mit DIESEN Schuhen.

Das Abendessen wurde vorgezogen – aber der Feuerwehrball fällt aus!
Einige beschließen den Abend in der Hotelsauna.

Samstag – unser letzter Wandertag.
Auch heute zeigen sich beim Frühstück noch dunkle Regenwolken,

doch es klart schnell auf und als wir an der Bushaltestelle in Lechleiten aussteigen, scheint schon wieder die Sonne.
Wir erwandern heute den Lechtalweg von km 25 bis km 40 bis Steeg.
Dort findet heute mit dem Almabtrieb, (in Tirol „Viehscheid“ genannt), das größte Brauchtums-Volksfest der Region statt.
Am Ortseingang, im Ortsteil Ellenbogen begrüßen und wieder schön geschmückte Häuser,
doch den spektakulären Einmarsch der 500 reich geschmückten Rinder von 5 Alpen haben wir von der Gruppe 1 leider verpasst. Da hatte Gruppe 2, die frühzeitig dorthin aufgebrochen waren, mehr Glück
So können wir uns nur im Bierzelt mit einer Halben und einer tiroler Brotzeit trösten. Danach wird noch bis Holzgau weitergeandert, von wo aus wir mit dem Bus zurückkehren.
Es waren 4 schöne Wandertage. Unser Dank geht an Herbert, Dieter und Ulrich für die Organisation und auch an die 4 Fahrer, die uns wohlbehalten nach Schönau und auch wieder zurück nach Bentrup/Loßbruch gebracht haben.

Die Fotos sind von Lothar Arndt (Gruppenbild) und Wolfgang Fischer.
Für November ist wieder ein Bilderabend geplant, dem dem alle Jedermänner und deren Familien eingeladen werden.

P.S: Die Geier-Wally, im wahren Leben Anna Stainer-Knittel lebte im Nachbardorf Elpigenalp.
Nach einer wahren Begebenheit – sie hat an einem Seil hängend ein Adler/Geiernest ausgenommen – hat die Schriftstellerin Wilhelmine von Hillern 1873 einen Roman daraus gemacht, mit viel künstlerischer freiheit drumrum. Der Roman wurde mehrmals verfilmt, 2006 mit „Komparsen“ von der Adlerwarte Berlebeck.

Ausflug der Frauen-Turngruppe

Es ist wieder soweit!
Die Frauen-Turngruppe des TSV macht am Samstag, 14 Juli ihren alljährigen Ausflug.
Diesmal bleiben wir in Lippe und genießen die Reise durch das schöne Lipperland mit seinen Touristischen Zielen.
Um 8.3o Uhr geht es mit dem Linienbus nach Detmold. Dort steigen wir in den Touristikbus und fahren bis Bad Pyrmont. Unterwegs erfreuen wir uns an schönen heimischen Sehenswürdigkeiten
(Hermann, Externsteine, usw.)
… zum Vergrößern Anklicken …

Nach einem Stadtbummel in Bad Pyrmont und einem gemeinsamen Mittagessen besichtigen wir den wunderschönen historischen Kurpark. (Therapie- und Heilgarten, Palmengarten, idyllische Winkel, usw.) Anschließend geht es mit dem Bus weiter zum Schiedersee. Dort machen wir eine einstündige Schifffahrt mit Erläuterungen auf dem See. Nach so viel Kultur haben wir uns mit Kaffee und leckeren Waffeln belohnt. Dann ging es mit einigen Verzögerungen Richtung Heimat. Nach einem gemütlichen Abschluss in Detmold (Biergarten, Sommerkirmes) geht ein schöner Tag mit strahlendem Sonnenschein zu Ende.
Danke an Karin.
Ursel Danger

Sonne, Stimmung, schöne Strecke – die 2-Tages-Tour des TSV

Die Teilnehmer der 2-Tages Fahrradtour wurden in diesem Jahr mit bestem Radlerwetter belohnt.
Noch ist die Erinnerung an den verregneten Start des letzten Jahres gut in Erinnerung.
Pünktlich um 7.30 Uhr trafen sich alle mit vollgepackten Rädern an der Bushaltestelle in Loßbruch – um die Satteltaschen gleich wieder abzunehmen. Stand doch dort für uns ein Bus mit Fahrradanhänger bereit.


So legten wir die ersten 54 km bis Oelde motorisiert zurück.

Ziel war dort die Brauerei, aber nur, um dort zu frühstücken. Der Outlet-Laden hatte zwar zu, aber der Bierausschank war offen.

Nachdem wir uns an unserem umfangreichen Frühstücks-Buffett gestärkt hatten,
ging die Fahrt durch die flache Münsteraner Landschaft Richtung Warendorf und ein Stück an der Ems entlang.

Bei der Mittagspause nutze Alexx die Gelegenheit, uns über das Ziel und das weiter Programm zu informieren.

Ziel des Tages war Gütersloh, wo das Organisationsteam Maryse, Martin und Alexx für alle Hotelzimmer gebucht hatten. Unsere Räder parkten wir in der Einfahrt.
Ungewohnt luxuriös, da wir in den vergangen Jahren fast immer Jugendherbergen für die Übernachtung gewählt hatten.

Nach einem leckeren Abendessen endete der Abend für viele bald in gemütlichen Betten.
Andere sollen noch die Gütersloher Kneipenszene ausgetestet haben.


Auch der Sonntag begrüßte uns mit Sonnenschein und so fuhren wir gut gelaunt von Gütersloh los.
Die Fahrt von Gütersloh mit Zwischenstop in Augustdorf verlief -bis auf einen Wespenstich problemlos
– so verging der 2. Teil der Reise fast wie im Flug.

Über Schloß Holte, Stukenbrock und Augustdorf erreichen wir gegen nachmittag Heiden, wo wir uns im „Marktstüble“ nocheinmal gemütlich zusammensetzten.
Abschlussreden wurden gehalten,
Kritik, Lob, Aufgaben wurden verteilt(wer macht die nächste Tour? Wer schreibt den Bericht?) und die „Arschkarte“ verliehen – an den, der am Lautesten danach gerufen hatte;-)



Einige machten auch noch einen Abstecher zum Heidener Festplatz zum Dorffest.

Schon ist die Tour für nächstes Jahr geplant. Wo es dann wohl hingeht?
Fotos von Roland Segsa und Wolfgang Fischer

Dorffest Heiden – Wir waren dabei

Wir waren dabei

Beim Festumzug im Nachbardorf Heiden präsentierte sich auch der TSV Bentrup-Loßbruch mit einer großen Gruppe. Zum Auftakt des dreitägigen Dorffestes am Freitag schlängelte sich eine bunte, fantasievolle und fröhliche Karawane durch die Straßen des Kirchdorfes. Mitten darin, zwischen den „Rotkäppchen“ und der Freibadinitiative der TSV mit 3 Abteilungen:
Vorneweg der Arbeitskreis Karneval mit Prinzengarde, mit dem Prinzen und dem bekannten Riesenfußball, die Mitglieder im Fußballtrikot. Dahinten machten 6 Nordic-Walker schon mal Werbung für unseren Volkslauf Walk’nRun im nächsten Jahr. Ihnen folgte schwungvoll die Gruppe „Fitness für Alle“ mit einem Regenbogentuch.


Als größte, Nicht-Heidener Gruppe mit 30 Teilnehmern wurden wir sogar mit einem Preis ausgezeichnet.
Die Party ging dann am Samstag und Sonntag weiter auf der Festwiese.
Am Sonntag, beim Familientag zeigten nochmal zwei Tanzgruppen des TSV ihr Können.
Die „Twisters“ führten im Festzelt ihren Tanz zum Thema „Disney“, auf. Sie hatten damit schon beim Landeskinderturnfest in Kreuztal einen tollen 4. Platz im Dance Wettbewerb erreicht.

Vom „König der Löwen“ übers „Dschungelbuch“ mit „King Lui“ ging es bis zur Eisprinzessin „Elsa“. Diese tänzerische Reise wurde mit viel Applaus vom Publikum belohnt. Die Gruppe besteht zur Zeit aus 13 Mädels im Alter von 8 bis 12 Jahren und wird von Gabi Preukschat geleitet. Anschließend trat noch die Tanzgruppe „Danceaholics“ auf. Sie besteht aktuell aus neun Mädchen im alter von dreizehn bis fünfzehn Jahren.
Beim Dorffest in Heiden wurde zur Musik „Shape of you“ von Ed Sheeren getanzt.
Die Gruppe trainiert immer mittwochs von 18.00 – 19.00 Uhr und freut sich immer über neue Gesichter, die genau so viel Spaß beim Tanzen haben wie wir.
Die Gruppe „Danceaholics“ wird von Pia Machon geleitet.

21. Westfälische Tischtennis-Turnier

Ende August fand zum 21. mal das westfälische Tischtennis Turnier in Vlotho statt.

Die Beteiligung an dem Turnier ist immer sehr groß, da es zur optimalen Vorbereitung auf die im September beginnende neue Saison 18/19 dient.
Interessant ist auch, dass oft sogar Spieler aus anderen Bundesländern daran teilnehmen. Das Turnier ist gut organisiert und es macht Jahr für Jahr sehr viel Spaß dort mitzuspielen.
8 Spieler vom TSV haben in diesem Jahr dort mitgespielt. Darunter sind 6 Spieler in der Klasse Herren F im Einzel- und im Doppelwettbewerb angetreten. Insgesamt waren allein in dieser Konkurenz 51 Teilnehmer am Start. Gespielt wurde zunächst eine Vorrundengruppenphase. Diese überstanden 5 der 6 Spieler. Nach der Vorrunde ging es mit einer K.O. Runde im Doppel weiter. In dieser sind die TSV- Teilnehmer recht früh gescheitert. Anschließend ging es mit der Einzel K.O. Runde weiter. Dort schafften es 4 Spieler bis ins Viertelfinale. Im Viertelfinale gab es ein mannschaftsinternes Duell zwischen Bernd Frigger und Christoph Niederdeppe. Christoph entschied das Matsch nach hohem Rückstand im 5. Satz noch hauchdünn für sich. Fynn Bünte gelang nach einer beeindruckenden Aufholjagd ebenfalls der Einzug ins Halbfinale, welches fest in lippischer Hand war. Fynn schied im Halbfinale gegen seinen Jugendmannschaftskollegen vom TTV Lage aus. Durch einen klaren 3-Satz Sieg erreichte Christoph das Endspiel. In einem souverän geführtem Endspiel verwandelte Christoph gegen 02.30 Uhr nachts den Matchball. Unter dem Jubel seiner TSV Kollegen feierte er somit den verdienten Turniersieg.
Sebastian Nolte

TSV-Kinderfreizeit

TSV-Kinder erlebten ein ereignisreiches Wochenende.
Am 25. und 26. Juli fand die TSV-Kinderfreizeit statt.
Diesmal unter dem Motto: „Leben auf dem Bauernhof.“


Die Kinder lernten dabei viel über Viehwirtschaft und Landwirtschaft.
Aber auch Spiele und eine Dorfrallye gehörten mit zum Wochenendprogramm.
Zusammen mit ihrem Team hatte die Jugendwartin Pia Machon ein umfangreiches Wochenendprogramm bestens vorbereitet:

TSV Kinder zu Besuch auf dem Bauernhof

Wie jedes Jahr am letzten Wochenende der Sommerferien trafen sich die Kinder des TSV Bentrup-Loßbruch an der Turnhalle zur Ferienübernachtung. Dieses mal wollten die 21 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren alles Rund um das Thema Bauernhof erfahren.
Deshalb machten wir uns am Samstag Nachmittag auf, um den Bauernhof der Familie Helweg zu besuchen.
Jennifer Helweg war so lieb und zeigte uns, was es auf einem Bauernhof alles zu tun gibt. Besonders spannend war es zu beobachten, wie gerade das Maisfeld ab gehäckselt und zu Tiernahrung verarbeitet wurde. Auf der Obstwiese kamen die Kinder in den Genuss, Äpfel und Birnen zu direkt vom Baum zu probieren, bevor sie die Kälber im Stall mit Heu versorgten.
Im Stall konnten wir neben den Kälbern auch Rinder, Schweine und Hühner sehen.


In der Scheune luden eine Menge Heuballen zum verweilen und toben ein,
bevor die Kinder ihr handwerkliches Geschick beim sägen von Holzbrettern zeigen konnten.
Am frühen Abend ging es zurück zur Turnhalle, wo schon das Abendessen mit Hilfe von Heike Machon und Marlies Eickmeier auf die Kinder vorbereitet wurde. Gut gestärkt ging es auch schnell weiter: in drei Gruppen brachen die Kinder zu einer Foto – Rally auf, in der es darum ging, Orte an Hand von Bildern wieder zu erkennen, zu finden und Fragen zum Thema Bauernhof zu beantworten.

Müde und k.o., aber zufrieden, kamen die Kinder in der Dämmerung wieder an der Turnhalle, wo noch eine leckere Überraschung auf sie wartete.
Schon kurz nach der Gute-Nacht-Geschichte viel auch dem letztem Kind die Augen zu.

Nach dem Frühstück besuchten wir den Landwirtschaftlichen Betrieb von Friedrich Brand, der uns mit seinem Mähdrescher und mehreren Treckern schon freudig erwartete. Friedrich zeigte uns seinen Hof, bevor die Kinder selbst aktiv werden durften und sich sowohl beim Mähdrescher als auch bei bei dem Trecker aus dem Jahrgang 1974 selbst mal hinter das Steuer setzen durften – natürlich ohne laufenden Motoren!

„Ganz schön hoch!“, staunte ein Mädchen als es die Trittleiter des Mähdreschers hinauf stieg.
Die Zeit verging wie im Flug und schon bald mussten wir wieder zur Turnhalle aufbrechen, wo auch schon bald die ersten Eltern kamen um ihre Kinder ab zu holen.

Doch bevor die Kinder ihren Eltern von den vielen Erlebnissen berichten konnten, verabschiedeten wir sie in einer kurzen Abschiedsrunde, die auch die Siegerehrung der Rally am Vorabend beinhaltete.
Die Kinder gingen mit einem lächeln im Gesicht und äußerten bereits Themenwünsche für das nächste Jahr. Daher hoffen wir sehr, auch 2019 ganz viele Kinder begrüßen zu dürfen!

Einen ganz besonderen Dank gilt den fleißigen Betreuerinnen und Betreuern Saskia Scholz, Paula Schwarze, Lea Machon, Niklas Eickmeier, Mika Dingelmann und Lukas Sachs für ihre tatkräftige Unterstützung.
Pia Machon

TT-Lippe-Kaunas trifft auf TT-TSV Bentrup Loßbruch

Am 10. August konnte die Tischtennis-Abteilung Gäste aus Litauen begrüßen.
Seit nunmehr 26 Jahren gibt es einen regelmäßigen Austausch von TT-Aktivisten aus Lippe mit der Stadt „Kaunas“ in Litauen.
Ins Leben gerufen wurde diese Initiative vom damaligen TT-Kreisvorsitzenden Gerhard Im Schlaa im Jahre 1992, wobei die Familie Thesmann (Onute und Uwe) aus Lemgo maßgeblich an den Planungen und Aktivitäten beteiligt ist.
Jürgen Thesmann als Bruder ist seit vielen Jahren Mitglied und aktiver Spieler im TSV Bentrup-Loßbruch und so kam es, dass er uns in Bezug auf den diesjährigen Besuch der Litauer in das Aktionsprogramm einbinden wollte.
Der mehrtägige Besuch der Gäste aus Kaunas hatte neben einigen Besichtigungen von lippischen Sehenswürdigkeiten (Externsteine, Hermannsdenkmal …) auch einen sportlichen Tischtennisvergleich auf dem Plan.
Hier erklärten sich unsere Verantwortlichen spontan bereit, sowohl unsere Turnhalle als Austragungsort, als auch eine Mannschaft aus 12 Spielern zusammen zu stellen.
Am 10. August war es endlich soweit. Unsere Gäste aus Kaunas reisten mit 12 Personen mit Bus und PKW an. Verstärkt wurde das Gäste Team mit 5 TT-Spielern und 11 Begleitpersonen aus Lippe.
Bentrup hielt dagegen mit 11 Spielern aus den eigenen Mannschaften und unserem Trainer Andre Brügmann, der aktiver Spieler in der Verbandsliga ist.
Die Spielstärke und Aufstellung der Gästemannschaft war uns nur vom Hören-Sagen bekannt. Wir waren überrascht, dass mehr als die Hälfte des Teams der Litauer von Damen gestellt wurde, die in der höchsten litauischen Senioren Klasse (Ü 35) spielen.
Gespielt wurden insgesamt 30 Matches (je Spieler 2 Einzel und 1 Doppel) an 6 Platten. Um die jeweiligen Spiele möglichst spannend und ausgeglichen zu gestalten wurden die Paarungen nicht ausgelost, sondern nach Spielstärke und Leistungszahlen aus dem Meisterschaftsbetrieb zusammen gestellt. Dies sollte sich als wirklich notwendig erweisen!


Die Gäste, insbesondere die Damen, zeigten hervorragenden Tischtennissport und forderten unseren Spitzenspielern alles ab. Nach den ersten 6 Einzelspielen lag Bentrup-Loßbruch bereits zurück. Jedoch sollte sich unser Trainer Andre als Edeljoker erweisen, der das Blatt in der 2ten Runde zugunsten von Bentrup –Loßbruch wenden konnte. In den abschließenden Doppeln konnte dann der Vorsprung des Gastgebers zum Endergebnis von 18:12 noch ausgebaut werden.
Obwohl das Sportliche den Aktiven alles abverlangte, stand natürlich die Geselligkeit und Kommunikation an diesem Abend dem Wettstreit in nichts nach.
Bei leckeren Bratwürstchen, Steaks , mitgebrachten Salaten und diversen Getränken kam auch das Kulinarische aus Lippe nicht zu kurz. Hier wurden die Räumlichkeiten der IGBL (Interessengemeinschaft-Bentrup-Loßbruch) genutzt. Abgerundet wurde der Abend, der letztlich bis nach Mitternacht dauerte, durch musikalische Beiträge von Uwe Meinert (Gitarre/Gesang) und Jürgen Thesmann (Percussion).
Unser Dank gilt vor allem den Organisatoren und den vielen Helfern, die das erfolgreiche Event möglich gemacht haben. Im nächsten Jahr ist wieder ein Gegenbesuch in Kaunas geplant, wobei schon jetzt Interesse von Bentruper Spielern an einer Teilnahme bekundet wurde.
Dietmar Meinert

Informationen Rund um den TSV Bentrup-Lossbruch e.V.